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Neuwahlen: Eichenauer JU widersetzt sich Frauenquote
EICHENAU – Die Mitgliederversammlung
der JUNGEN Union Eichenau setzte vergangenen Sonntag
(30.01.2011) einstimmig ein Zeichen gegen die Umsetzung einer
Frauenquote in ihrem Ortsverband. Denn so waren jeweils auch die
Wahlergebnisse der einzelnen Kandidatinnen des
geschäftsführenden Vorstandes: Einstimmig.
Dieser Umstand
freut nicht nur den scheidenden Eichenauer Vorsitzenden Peter
Fuchs. Auch die frisch zur Vorsitzenden gewählten
achtzehnjährige Schülerin Martina Gerstlauer war über die 100
Prozent Frauenquote des geschäftsführenden JU-Vorstandes und das
gute Wahlergebnis sichtlich erfreut. Neben Gerstlauer werden die
siebzehnjährige Schülerin Lisa Zeiler als stellvertretende
Vorsitzende, die Verwaltungsbeamtin Monika Fuchs (29) als
Schatzmeisterin und die Auszubildende Saskia Hoffmann (17) als
Schriftführerin die Geschicke der Eichenauer JUNGEN Union
leiten.
Unterstützt werden die vier Frauen in ihrer Vorstandstätigkeit
durch vier gewählte Beisitzer, unter denen dann auch das
vermeintlich „starke“ Geschlecht vertreten ist. Neben dem
früheren Vorsitzenden Peter Fuchs wurden auch Nadja Schwedes,
Michael Snella und Alexander Straube erneut in den erweiterten
Vorstand als Beisitzer gewählt.
Als erste Amtshandlung stand Martina
Gerstlauer am selben Abend jedoch noch eine sich auf die
Eichenauer JU nachteilig auswirkende Tätigkeit bevor. Gemeinsam
mit dem scheidenden Vorsitzenden Fuchs verabschiedete sie drei
verdiente Vorstandsmitglieder aus dem Ortsverband. Stefanie
Snella, Alexander Ploss und Christian Walter schieden
altersbedingt durch Vollendung des fünfunddreißigsten
Lebensjahres aus der JUNGEN Union aus. Die JUNGE Union Eichenau
verliert dadurch nicht nur drei engagierte Mitglieder, sondern
wie mit dem früheren JU-Kreisvorsitzenden und langjährigen
Eichenauer Ortsvorsitzenden Walter auch drei ihrer erfahrensten
Aktiven.
Diese Lücke zu schließen wird eine der zukünftigen Aufgaben der
Vorstandschaft um Martina Gerstlauer sein, die es neben vielen
weiteren gilt, in gewohnter Art und Weise souverän zu meistern.
Aus der
Presse:
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